Datenintegration – Best-Practice

Datenintegration_RP_Tübingen (Bild Mauricio Munoz by unsplsh) I Digitize the Planet

Gratulation – Regierungspräsidium Tübingen

Seit dem ersten Kontakt mit den Mitarbeitenden der obersten Naturschutzbehörde im Regierungspräsidium Tübingen war das Verständnis für die Bedeutung der Bereitstellung freizeitrelevanter Daten sehr hoch.

Nach den ersten Schulungen machten sich die Mitarbeitenden sofort an die Digitalisierung von genau 300 Schutzgebieten. In regelmäßigem Austausch mit dem Team von Digitize the Planet wurden kleinere Problemstellungen besprochen und auf Grundlage des Feedbacks konnten auch Optimierungen an der Plattform vorgenommen werden.

Zusätzliche Unterstützung kam vom Umweltministerium Baden-Württemberg, das auch die drei weiteren Regierungspräsidien – Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart – mit ins Boot holte.

Nun hat das Regierungspräsidium Tübingen die Datenintegration für alle 300 Naturschutzgebiete erfolgreich abgeschlossen. Auch die anderen Präsidien planen, in Kürze Vollzug zu melden.

Dieses Best Practice zeigt: Die Umweltbehörden in Baden-Württemberg kommen ihrer Verpflichtung aus dem Umweltinformationsgesetz (UIG) von 2005 nach.

Das Gesetz verpflichtet Behörden, der Öffentlichkeit freien Zugang zu Umweltinformationen zu gewähren – dazu gehören auch Daten über Schutzgebiete, ihre Regeln und ihre Grenzen. Diese Informationen sollen leicht verständlich, elektronisch abrufbar und maschinenlesbar bereitgestellt werden.

Die zuständigen Behörden in den anderen 15 Bundesländern sind aufgerufen, dem Best-Practice-Beispiel aus Baden-Württemberg zu folgen und ihrer gesetzlichen Verpflichtung aus dem Umweltinformationsgesetz nachzukommen.

🔗 § 3 UIG – Umweltinformationsgesetz

 

Regierungspräsidium_Tübingen I Digitize the Planet